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Cinema-Paradiso

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NÖ-Premiere: Nobadi mit Karl Markovics

NÖ-Premiere mit Karl Markovics, Heinz Trixner und Borhan Hassan Zadeh zu Gast

Schaupielstar Karl Markovics lässt in seiner dritten Regiearbeit die Welten zweier Menschen aufeinanderprallen, die nichts miteinander gemeinsam haben, aber für ein paar Stunden alles miteinander teilen.
Heinrich Senft (Heinz Trixner) ist 93 und lebt in einem Schrebergartenhaus. Sein Hund ist in der Nacht gestorben. Er will ihn heimlich im Garten begraben. Zufällig trifft er einen afghanischen Flüchtling, der das Loch graben soll. Es kommt zu einer zaghaften Annäherung zwischen den beiden. Ein alter Nazi sucht am Ende seines Lebens einen Sinn, ein junger Flüchtling sucht am Anfang seines Lebens eine Zukunft. Auslöser für den Film war für Markovics eine politische Konferenz im Zuge der Flüchtlingssituation. „Ich hatte plötzlich ein ganz übles Gefühl. Plötzlich war wieder eine Fiktion da, wie man sie nicht gerne hat: Nämlich, dass Täter und Opfer umgedreht werden. Mein Film ist eine Geschichte von Schuld und Sühne und über Opfer und Täter; aber mehr noch über die Verletzlichkeit der menschlichen Existenz.“

Nach dem Film Gespräch mit Regisseur Karl Markovics, Darsteller Heinz Trixner und Borhan Hassan Zadeh

Ö 2019, Originaltitel: Nobadi

Regie: Karl Markovics, Buch: Karl Markovics

Kamera: Serafin Spitzer, Musik: Matthias Loibner

Darsteller: Heinz Trixner, Borhan Hassan Zadeh, Sven Sorring, Simone Fuith u.a.

Version: DF, Prädikat: kein Prädikat/k.A., Filmdauer: 90min

keine Spielzeiten!